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Gesundheits-Check-up

Ein gründliches "Durchchecken" dient der Früherkennung von Krankheiten, die im Vor- oder Frühstadium gut zu diagnostizieren und behandelt werden können.  Nach den Untersuchungen erfolgt eine medizinische Beratung einschließlich einer Überprüfung des Impfstatus.

So läuft die Untersuchung ab

Bei der ärztlichen Untersuchung wird zunächst im Gespräch die Anamnese (Eigen-, Familien- und Sozialanamnese) erhoben. Anschließend erfolgt eine ausführliche körperliche Untersuchung (Ganzkörperstatus). Ab einem Alter von 35 Jahren auch mit Blutuntersuchungen (Gesamtcholesterin, LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin, Triglyceride und Nüchternplasmaglucose) und Urinuntersuchungen (Eiweiß, Glukose, Erythrozyten, Leukozyten und Nitrit). Diese geben weiteren Aufschluss über den Gesundheitszustand.

Der Arzt bespricht das Ergebnis der Gesundheitsuntersuchung und erklärt dem Patienten, welche Lebensgewohnheiten wie geändert werden könnten, falls dies medizinisch angezeigt ist. Bei Vorliegen einer Krankheit oder bei Verdacht darauf, sorgt der Arzt dafür, dass eine weitergehende Diagnostik erfolgt und gegebenenfalls medizinisch erforderliche Maßnahmen eingeleitet werden. 


Hautkrebs

Jedes Jahr erkranken rund 200.000 Menschen an Hautkrebs. Dabei sind die Heilungschancen für Hautkrebs hoch. Durch ein Haut-Screening können verdächtige Merkmale schnell gesehen werden. Und wenn ein Hautkrebs frühzeitig erkannt wird, ist die Chance gut, dass mit einer Operation, eventuell auch in Kombination mit einer Strahlentherapie, die Krebszellen entfernt werden können.

Auch wer sich ausreichend vor der Sonne schützt, kann nicht verhindern, dass sich der eine oder andere Leberfleck verändert. Im schlimmsten Fall wird aus veränderten Leberflecken ein Melanom – Hautkrebs. Er entwickelt sich sichtbar und ist deshalb im Frühstadium zu erkennen.

Jeder kann selbst etwas tun, um der Entstehung von Hautkrebs vorzubeugen. Textiler Lichtschutz und der Gebrauch von Sonnenschutzmitteln gehören dazu - und zwar lebenslang. Denn: die Haut vergisst nicht.

Es gibt verschiedene Arten der Hautkrebsvorsorge

Hautkrebssreening erfolgt nur mit dem bloßen Auge. Feine und beginnende Veränderungen eines Muttermales können ohne Mikroskop weniger gut beurteilt werden. Da der untersuchende Arzt für seine Beurteilung haftet, müssen alle Muttermale operativ entfernt werden, deren Gutartigkeit nicht zweifelsfrei mit bloßem Auge erkennbar ist.

Bei der Vorsorge mit dem Hautmikroskop werden die Muttermale zusätzlich mit einem Hautmikroskop, dem sog. Auflichtmikroskop, untersucht: Einerseits können verdächtige Muttermale eher erkannt werden, andererseits können, z. B. auffällige, aber harmlose Alterswarzen als solche erkannt und nicht operiert werden.

Auffällige, aber nicht krebsverdächtige Muttermale werden mit einem Computer-Videosystem eingescannt und dokumentiert, so dass man bei weiteren Kontrollen genau verfolgen kann, ob und wie sie sich verändern. So lassen sich manche Operationen vermeiden. Diese Video-Auflichtdokumentation bleibt speziellen Fällen vorbehalten, etwa bei Patienten mit sehr vielen Muttermalen oder Angst vor einer Operation. Auch Muttermale, z. B. im Bereich des Decolletés, wo Narben besonders störend sind, kommen für diese Methode infrage.


Darmkrebsvorsorge

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten in Europa. Da er sich sehr langsam entwickelt, wird er in vielen Fällen (zu) spät entdeckt. Doch die Heilungschancen hängen entscheidend von Krankheitsstadium ab. Durch eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung können Vorstufen entdeckt und entfernt werden. Wird Darmkrebs in einem frühen Stadium erkannt, ist er zu über 90 Prozent heilbar.

Im Rahmen der Krebsvorsorge gibt es die Vorsorge-/ Früherkennungsuntersuchungen für Darmkrebs: Dazu gehören der Test auf verstecktes Blut im Stuhl und die Darmspiegelung (Koloskopie) als sicherste Methode zur Früherkennung von Darmkrebs. Mit ihr lassen sich selbst kleine Darmpolypen und Tumore mit sehr hoher Sicherheit aufspüren und meist schmerzlos entfernen bzw. behandeln.

Männer haben ein erhöhtes Risiko

Männer haben nicht nur ein höheres Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, bei ihnen werden im Schnitt bereits zehn Jahre früher als bei Frauen gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut (Adenome) festgestellt, die zu bösartigen Tumoren entarten können. Beschwerden wie Müdigkeit, krampfartige Leibschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten und Gewichtsverlust oder gar sichtbares Blut im Stuhl können Alarmsignale einer Darmkrebserkrankung sein.


Bauchaortenaneurysma

Albert Einstein, Thomas Mann, Charles de Gaulle, sie alle sind an einem geplatzten Bauch-Aortenaneurysma (BAA) oder auch Bauchschlagader-Erweiterung gestorben. Etwa neun Prozent aller über 65-Jährigen entwickeln diese lebensgefährliche „Bombe im Bauch“, ohne dass es ihnen bewusst ist: Denn Bauchaortenaneurysmen machen keine Beschwerden. Wird die lebensgefährliche Ausbeulung der Bauchschlagader aber in keiner Vorsorgeuntersuchung oder per Zufall entdeckt, kann sie platzen, und der Mensch verblutet in kürzester Zeit.

Symptome bei einem Bauchaortenaneurysma

Problematisch an der krankhaften Erweiterung der Bauchschlagader ist, dass sie häufig unbemerkt bleibt. Wenn ein Bauchaortenaneurysma zu platzen droht, empfindet der Betroffene jedoch unerträgliche Bauchschmerzen mit Ausstrahlung in den Rücken, Übelkeit und Brechreiz. Jetzt ist nur noch eine sofortige Operation lebensrettend, aber auch dann schafft es nur jeder zweite Patient. Daher sollte ein Aneurysma, das größer als 5 cm Durchmesser ist oder schnell wächst, operiert werden, bevor etwas passiert.

Gefäßverkalkung als Ursache für ein Bauchaortenaneurysma

Meist ist eine Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) die Ursache: Die Gefäßwand weitet sich aus und wird dabei dünner und schwächer. Das Risiko steigt mit dem Alter, obwohl auch 50-Jährige und Jüngere betroffen sein können. In seltenen Fällen können auch ein Unfall oder eine Verletzung zu einem Aneurysma führen.

Das Aortenaneurysma wird meist durch Zufall bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt. Kleine Aneurysmen sind normalerweise ungefährlich; man muss sie aber beobachten, z. B.  durch halbjährige Kontrolluntersuchungen mit Ultraschall.

Vorsorgeuntersuchungen zur Prävention des Bauchaortenaneurysma

Mediziner gehen davon aus, dass jeder zweite Todesfall durch Bauchaortenaneurysmen vermieden werden könnte. Bei einem Ultraschall-Vorsorgescreening (kostenlose Kassenleistung) kann der Arzt erkennen, ob sich ein Bauchaortenaneurysma entwickelt. Die Untersuchung ist schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung.

Vorbeugend kann jeder etwas tun: Nicht rauchen, Gewicht reduzieren und viel Bewegung. Außerdem müssen Blutzucker, Blutfettwerte und Blutdruck optimal eingestellt werden. Eine Gefäßverkalkung lässt sich durch gesunde Lebensweise verlangsamen oder aufhalten.


Prostata-Krebsvorsorge

Vielen Männern sind Untersuchungen beim Urologen peinlich. Die Untersuchung der Prostata über den After ist einer der Hauptgründe, warum viele Männer den Weg zum Urologen scheuen. Die Überprüfung der Vorsteherdrüse per Arzt-Hand ist unbestreitbar intim. Aber sie ist ein lebensrettendes sachlich-medizinisches Diagnosemittel, um festzustellen, wie es um die Prostata steht. Denn Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern, ist aber gut behandelbar, wenn man ihn früh genug erkennt. Leider nutzen nur 15 Prozent der Männer die Krebsvorsorgeuntersuchungen.         

So läuft die Untersuchung ab

Aufgrund der anatomischen Lage der Prostata in direkter Nähe zum Enddarm ist die rektale Tastuntersuchung bzw. digitale rektale Untersuchung (DRU) beim Urologen das Mittel der Wahl. Natürlich ist der Zeigefinger mit einem Gummihandschuh oder einem Fingerling ausgestattet. Die Befeuchtung des Fingers mit Gleitgel ermöglicht ein schmerzfreies und leichtes Einführen in den After.

Für die Tastuntersuchung ist keine besondere Vorbereitung notwendig. Sie Untersuchung dauert nur wenige Minuten, ist risikolos und bei gesunden Männern einfach und schmerzfrei. Zumeist wird das Abtasten der Prostata durch den Urologen seitlich liegend mit leicht angewinkelten Beinen durchgeführt.  Weh tut der Druck durch das Abtasten nur, wenn schmerzende Entzündungen oder Erkrankungen der Prostata vorliegen.

Der Urologe achtet auf folgende Faktoren

  • Größenveränderungen der Prostata
  • Knoten oder Verhärtungen
  • Druck- und Schmerzempfindlichkeit
  • Schwellungen
  • Veränderungen der Darm-Schleimhaut
  • Funktion des Schließmuskels

 

Was passiert bei einem auffälligen Befund?

Ertastet der Arzt verdächtige Veränderungen, werden sie mit weiteren Untersuchungen abgeklärt. Dazu gehört der PSA-Test. In diesem Fall bezahlt die Krankenkasse den PSA-Test. Unabhängig vom PSA-Wert, kann der Arzt bei Krebsverdacht auch zur Entnahme von Gewebeproben (Biopsien) raten.

Die Prostata (Vorsteherdrüsegehört zu den Geschlechtsorganen des Mannes. Sie liegt unterhalb der Harnblase und umgibt die Harnröhre. Die Drüse produziert ein Sekret, das bei der Ejakulation in die Harnröhre abgegeben wird und sich mit den Spermien vermischt.

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