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Krampfadern veröden

Die Verödung von Krampfadern ist nur zu empfehlen bei kleinen oder kleinsten Varizen, die auch als Besenreiser bezeichnet werden. Bei schweren Formen von Varikosis mit Krankheitssymptomen wie schweren Beinen, Flüssigkeitsstauungen und Schwellungen in den Beinen, einem Spannungsgefühl oder Hautreizungen sollten andere Behandlungsmethoden zur Entfernung von Krampfadern zum Einsatz kommen. In jedem Fall sollte ein Venenspezialist (Phlebologe) die Schwere der Erkrankung diagnostizieren, um eine geeignete Therapieform zu wählen.

Beim Veröden von Krampfadern, einer Methode, die medizinisch als Sklerotherapie bezeichnet wird, injiziert der Arzt ein Verödungsmittel in die betroffene Vene, wodurch deren Wände verkleben. Da die Veranlagung, zumeist eine Bindegewebsschwäche, auch nach der Behandlung fortbesteht, muss diese gegebenenfalls nach einiger Zeit wiederholt werden.

Wie funktioniert das Veröden von Krampfadern

Noch vor der Varizenverödung wird dem Patienten ein medizinischer Kompressionsstrumpf verschrieben. Der Kompressionsstrumpf muss für einen optimalen Sitz und eine effektive Funktion individuell angepasst werden. Bei der Verödungstherapie injiziert der Arzt ein Verödungsmittel in die Vene, welches auf künstlichem Wege eine Venenentzündung auslöst. Dadurch verkleben die Venenwände von innen. Handelt es sich bei den betroffenen Blutgefäßen nur um kleinste Venen, die als „Besenreiser“ bezeichnet werden oder sogenannte retikuläre Varizen, netzartige Venengeflechte, die sich meist an der Außenseite des Beins befinden und einen Durchmesser von zwei bis vier Millimetern haben, so besteht das Verödungsmittel aus einer Flüssigkeit. Bei größeren Varizen, etwa wenn Stammvenen betroffen sind, wird eine Schaumverödung der Krampfadern durchgeführt.

Worauf muss ich nach dem Krampfadern-Veröden achten?

Gleich nach der Behandlung wird der Arzt den Patienten auffordern, für etwa eine halbe Stunde umherzulaufen. Der Patient ist sofort in der Lage, seinen gewohnten Tätigkeiten in Beruf, Haushalt oder Freizeit nachzugehen. Bewegung ist wichtig, um den Blutfluss anzuregen und dadurch in neue Bahnen zu lenken. Merken Sie sich einen Leitsatz: die 3L-3S-Regel

  • Lieber Liegen und Laufen – statt Stehen und Sitzen!

Eine Kontrolluntersuchung, drei bis fünf Tage nach dem Veröden von Krampfadern, ist ratsam. In den folgenden ca. 2-4 Wochen muss der Patient konsequent tagsüber einen Kompressionsstrumpf tragen. Dieser sollte bereits vor dem Aufstehen am Morgen angezogen werden, um Schwellungen durch Flüssigkeitsstauungen zu vermeiden.

Beherzigen Sie nach der Verödung von Krampfadern zusätzlich folgende Tipps:

  • Treiben Sie Ausdauersportarten wie Walking, Schwimmen oder Radfahren, ausgiebige Spaziergänge sind ebenso hilfreich
  • Bleiben Sie nicht zu lange sitzen oder auf einer Stelle stehen, legen Sie im Falle von sitzenden Tätigkeiten regelmäßig Bewegungspausen ein
  • Lagern Sie die Beine mehrfach täglich hoch, und tun Sie dies auch während der Nacht.

Können nach der Verödung von Krampfadern Komplikationen auftreten?

Ein Spannungsgefühl an der behandelten Stelle in der ersten Nacht ist normal. Komplikationen sind nach dem Veröden von Venen selten, wenn sie von einem Venenfacharzt durchgeführt wurden.

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