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Die Experten bei Venenerkrankungen

Venenerkrankungen der Beine, dazu zählen Krampfadern, Besenreiser, offene Beine und Thrombosen, sind ein weit verbreitetes Volksleiden, wobei die Krampfaderbildung die häufigste darstellt.

Experten schätzen, dass 90 Prozent der Bevölkerung in Deutschland bereits eine Venenveränderung haben. Die großen medizinischen Fortschritte der letzten zwei Jahrzehnte waren auch möglich, weil sich das Bewusstsein für die Venengesundheit verändert hat: Besenreiser und Krampfadern gelten nicht mehr als Schönheitsmakel, sondern werden als Signal für eine ernsthafte Venenerkrankung betrachtet.

Denn unbehandelte Krampfadern bergen viele Risiken. Dagegen ist eine Krampfader-Operation risikoarm. Immer noch führen viele Kliniken diese Operationen unter Vollnarkose oder mit Rückenbetäubung durch. Davor haben viele Patienten Angst, und schieben den OP-Termin immer wieder hinaus. Die Folge: Der Befund verschlechtert sich kontinuierlich.

Schonende Lokalanästhesie

Dabei können alle Eingriffe in schonender örtlicher Betäubung vorgenommen werden, wobei die Modifikation der Tumeszenz-Lokalanästhesie (TLA) eingesetzt wird. Hierbei wird das Anästhetikum in hoher Verdünnung verabreicht. Das hat für Patienten viele Vorteile gegenüber einer Vollnarkose oder rückenmarksnahen Anästhesie:

  • Geringeres Blutungsrisiko
  • Weniger Hämatome
  • Weniger postoperative Schmerzen
  • Schnelle Mobilität (Aufstehen sofort nach der Operation möglich)
  • Geringes Thromboserisiko
  • Geringes Narkoserisiko
  • Schonend auch für ältere Patienten mit Begleiterkrankungen

Die Qualität einer Behandlung misst sich hauptsächlich am langfristigen Erfolg und damit an der Zufriedenheit der Patienten. Behandlungsergebnisse sind umso besser, je häufiger ein operativer Eingriff gemacht wird. „Diese Ergebnisse (Quelle: AOK Medienservice Ausgabe 03/22.03.2017, Wissenschaftliches Instituts WIdO) bestätigen die erfolgreiche Arbeit spezialisierter Venenkliniken, deren Ärzte täglich die gleichen Operationen an vielen Patienten durchführen“, sagt Martin Reitz, Geschäftsführer (CEO) Capio Deutschland.

Erfolgreicher Marktführer

Die sieben Capio Venenzentren haben sich seit über 30 Jahren auf Diagnostik und Therapie von Venenerkrankungen, wie Krampfadern, Besenreisern und offenen Beinen, spezialisiert und sind mit rund 13 Prozent Marktanteil an stationären Operationen und über 30.000 ambulanten und stationären Patienten die Nummer Eins in Deutschland. Sie bieten allen Patienten die nach medizinisch wissenschaftlichen Erkenntnissen ästhetischsten und schonendsten Therapieverfahren. Mehr dazu siehe Infokasten.

Das medizinische Fachpersonal sollte das gesamte Spektrum sowohl bewährter Therapieverfahren (z. B. Stripping und Phlebektomie) wie auch modernste High-Tech-Verfahren, z. B. Radiowellen- und Laserverfahren, sowie die venenerhaltende Extraluminale Valvuloplastie (ExVP) und naturheilkundliche Verfahren beherrschen, damit immer ein dem Befund entsprechender, individueller Therapieplan aufgestellt werden kann.

Die modernen Krampfadertherapien

Als Grundsatz gilt: Jede Krampfaderoperation muss für den Patienten so schonend und so ästhetisch wie möglich sein. Die Erfahrung des Operateurs spielt auch hier eine entscheidende Rolle. Minimal-invasive, sogenannte schnitt- und narbenfreie Verfahren, Operationen in örtlicher Betäubung und venenerhaltende Verfahren sind heute State of the Art. Die Techniken im Einzelnen:

Crossektomie

Die defekte Venenklappe in der Leiste oder Kniekehle wird minimal-invasiv verschlossen. Damit soll vermieden werden, dass sich weitere Krampfadern bilden.

(PIN-) Stripping der Stammvenen

Das „Stripping“ (strippen = herausziehen) ist die sicherste Methode, die erkrankte Stammvene endgültig auszuschalten. Dabei wird die kranke Vene bzw. der kranke Venenabschnitt nach Einführen einer biegsamen Sonde durch einen kleinen Schnitt herausgezogen.

Invaginierendes Strippen

Eine Weiterentwicklung des Strippingverfahrens. Bei diesem Verfahren wird die Vene durch sich selber herausgezogen.

Kryo-Technik (Vereisung)

Eine starre Sonde wird in die Stammvene eingeführt und die Vene dann mittels Tieffrieren herausgezogen.

Endoluminale Lasertherapie

Hierbei wird in örtlicher Betäubung unter Ultraschallkontrolle durch ein feines Glasfaserlichtkabel die Laserlichtenergie „minimal-invasiv“ in die Vene eingebracht. Die Laserlichtimpulse  bewirken eine Schrumpfung des Gefäßes. Die Krampfader wird regelrecht von innen verschweißt.

Radiowellentherapie

Durch einen kleinen Hautschnitt oder Hautstich am unteren Ende des kranken Stammvenenabschnittes wird in örtlicher Betäubung ein winziger Hochfrequenzkatheder unter Ultraschallkontrolle in die kranke Vene eingeführt. Durch die Wärmeenergie schrumpft die Venenwand und die Vene verschließt sich.

CHIVA-Verfahren in modifizierter Form

Es werden die wichtigsten Stammvenenanteile unterbunden und die Vene verbleibt im Körper.

Phlebektomie - sogenanntes schnittfreies Verfahren

Die Astkrampfadern werden mittels kleiner Stiche mit Spezialinstrumenten herausgezogen. Die Stiche verheilen im Idealfall völlig narbenfrei.

Schaumverödung

Im Gegensatz zur herkömmlichen Verödung wird hier ein dünner Katheter unter Ultraschallkontrolle in die Vene gelegt und ein spezieller Schaum injiziert. Dieser bewirkt, dass die Vene verklebt und sich vollkommen verschließt. Der Körper baut die verklebten Venen in den folgenden Wochen ab, ohne dass Narben zurückbleiben.

Extraluminale Valvuloplastie (Venenklappen-Repair-Technik)

Mit diesem Verfahren können defekte Venenklappen sozusagen repariert werden. In örtlicher Betäubung wird mit einer Art Kunststoffmanschette die erweiterte Vene auf normalen Durchmesser gebracht, so dass die Venenklappen wieder funktionieren. Die Manschette wirkt im Prinzip wie ein innerer Kompressionsstrumpf.

„Immer von den Besten lernen und medizinisch-phlebologische Innovationen im Fokus haben  – diese Maxime hat dazu geführt, dass Capio Venenzentren in enger Kooperation mit mehreren Universitäten an wissenschaftlichen Studien beteiligt sind. Darüber hinaus veröffentlichen sie regelmäßig wissenschaftliche Publikationen und Qualitätsberichte. Gütesiegel und Zertifizierungen von unabhängigen Gremien sowie eine außergewöhnlich hohe Patientenzufriedenheit – unsere Fachkliniken sind regelmäßig bundesweit in Top Rankings gelistet - machen die herausragende Qualität auch nach außen sichtbar“, sagt Capio Geschäftsführer Martin Reitz.

Infokasten


Capio Venenzentren - internationale Spitze
 

Die sieben Capio Venenzentren sind im internationalen Vergleich wissenschaftlicher Daten Spitzenreiter. Bei Rezidivquoten (Rezidiv = Wiederauftreten) und Komplikationsstatistiken weisen sie mit Abstand beste Ergebnisse auf:  Crossen-Rezidiv von 1,6 Prozent* (160 von 10.000 Patienten) gegenüber internationaler Ergebnisse von 5 bis 60 Prozent (500 bis  6.000  von 10.000 Patienten).

Weitere Spitzenwerte ergeben Vergleiche tiefer Beinvenenthrombosen mit 0,03 Prozent* bzw. 3 von 10.000 Patienten gegenüber 0,4 bis 4 Prozent, also 40 – 400 von 10.000 Patienten und Vergleiche von Infektionen mit 0,08 Prozent*, also 8 von 10.000 Patienten gegenüber 2 bis 6 Prozent bzw. 200 bis 600 Patienten pro 10.000.

* Capio Mosel-Eifel-Klinik, Bad Bertrich

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