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Capio schließt den Erwerb des schwedischen Gesundheitskonzerns Legevisitten ab und stärkt den Bereich Geriatrie

03.09.2018

Fulda. Der schwedische Gesundheitskonzern Capio AB mit rund 20 Krankenhäusern, Fachkliniken und MVZ (Medizinische Versorgungszentren) in Deutschland, hat zum 1. September 2018 nach Genehmigung durch die zuständigen schwedischen Behörden den Gesundheitskonzern Legevisitten mit Sitz in Stockholm übernommen.

Durch den jetzt bestätigten Erwerb baut Capio seine Kapazitäten im Bereich Geriatrie und den damit verbundenen Dienstleistungen für ältere Menschen im Raum Stockholm weiter aus und stärkt seine Position auch in Anbetracht der in 2019 bevorstehenden freien Arztwahl für Altersheilkunde in Stockholm. Durch die Akquisition kommen ca.  82.000 registrierte Patienten zum vorhandenen Patientenstamm hinzu, was die bereits bestehenden digitalen Angebote wie z. B. digitale Sprechstunden sowie das existierende Netzwerk von Primärversorgungszentren weiter stärkt. Capio verfügt nun inklusive der erworbenen Einheiten über fast 900.000 registrierte Patienten und über ca. 100 Primärversorgungszentren in 13 Landkreisen und Regionen in Schweden. Neben Deutschland ist der Konzern auch in Frankreich, Dänemark und Norwegen im Gesundheitsbereich aktiv.

„Die Altersmedizin (Geriatrie) gewinnt aufgrund der demographischen Entwicklung mit zunehmender Zahl älterer Menschen in der Bevölkerung auch in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Ziel der geriatrischen Abteilungen an unseren Capio-Klinikstandorten ist es, wieder die größtmögliche Selbständigkeit herbei zu führen. Dabei versorgen wir unsere Patienten nach dem Prinzip der aktivierenden Pflege: Soviel Hilfe wie nötig, soviel Selbständigkeit wie möglich", sagt Martin Reitz, Geschäftsführer Capio Deutschland (CEO), in Fulda. Auch die Telemedizin spiele dabei in ländlichen Regionen eine immer wichtigere Rolle.