Krampfadern lasern

Diagnostiziert der behandelnde Arzt eine Form der Varikosis, die die Entstehung einer Thrombose zur Folge haben und im schlimmsten Fall zu einer Embolie führen kann, so wird er einen operativen Eingriff empfehlen. Ist die Erkrankung nicht zu weit fortgeschritten und die Krampfader nicht zu stark geschlängelt, so besteht gegebenenfalls die Möglichkeit einer Laserbehandlung. Diese Methode ist besonders schonend. Durchgeführt wird sie zumeist unter örtlicher Narkose.

 

 

Wie funktioniert das Lasern von Krampfadern?

Bei diesem minimal-invasiven Eingriff wird zunächst ein kleiner Schnitt im Bein des Patienten gemacht, durch den eine winzige Sonde eingeführt wird. Mithilfe eines Ultraschall-Diagnosegeräts kontrolliert der Mediziner den Weg der Sonde durch die Vene. Die Hitze des Lasers erhitzt die Venenwand und verschließt sie im Anschluss. Diese Therapie macht eine Entfernung der betroffenen Vene überflüssig, da der Körper sie selbstständig abbaut. Die Lasertherapie wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt.

 

 

Was geschieht nach der Operation?

Auch bei der Lasermethode muss der Patient für die Dauer von ca. 2-4 Wochen einen Kompressionsstrumpf tragen. Kompressionsstrümpfe sollten stets angepasst und verschrieben werden, da nur ein optimaler Sitz die Regeneration positiv beeinflusst. Die Strümpfe sollten bereits vor dem morgendlichen Aufstehen angezogen werden, noch bevor das Bein durch Belastung anschwellen kann.

 

 

Bestehen Gefahren beim Krampfadern Entfernen mittels Laser?

Es ist ratsam, einen Venenspezialisten aufzusuchen, der anhand einer eingehenden Diagnose die jeweils optimale Behandlungsmethode auswählt und dabei alle Vorteile und Nachteile gegeneinander abwägt. Insgesamt acht Capio-Kliniken sind auf Erkrankungen der Venen spezialisiert. Unsere Phlebologen beraten Sie gern, ob Lasern für Ihre Varikosis-Erkrankung die geeignete Therapieform ist.