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Wiedereröffnung chronisch verschlossener Herzkranzgefäße

Was passiert bei einem verschlossenen Herzkranzgefäß?

Bei 15-20 Prozent der Herzkatheteruntersuchungen wird ein chronisch verschlossenes Herzkranzgefäß festgestellt, d. h. während mindestens drei Monaten fließt kein Blut in dem Gefäß. Die Blutversorgung und damit die Sauerstoffversorgung im betroffenen Herzgebiet werden durch andere Kranzarterien - durch Umgehungsgefäße (Kollateralen) gewährleistet. Vor allem unter Belastung reicht diese Blutversorgung nicht aus, und es kommt zu Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris) und einer Verschlechterung der Pumpleistung mit Abnahme der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Die Interventionelle Rekanalisation als Alternative zu einer Bypass-Operation

Vielfach wird hier zu einer Bypass-Operation geraten. Als sehr gute Alternative steht die Interventionelle Rekanalisation im Benrather Herzkatheterlabor zur Verfügung. Mit großer Erfahrung und speziellem Material (besondere Drähte, Mikrokatheter und Ballons) können durch eine Intervention auch extrem verkalkte Verschlussstellen eröffnet werden.

Abhängig von der Lokalisation des Verschlusses liegt die Erfolgsrate bei bis zu 85 Prozent. Neben dem Auftreten von Brustschmerz und/oder Luftnot bei Belastung, muss nachgewiesen sein, dass es im betroffenen Gebiet lebende Herzmuskelzellen gibt und, dass es zu einer Minderdurchblutung kommt. Mit Hilfe einer Herz-Magnetresonanztomographie oder Herzultraschalluntersuchung wird dies geklärt.

Die Intervention erfolgt unter stationären Bedingungen im Herzkatheterlabor. Im Unterschied zu den üblichen Herzkatheteruntersuchungen werden zwei Gefäß-Zugänge für zwei Katheter benötigt. Diese technisch sehr anspruchsvolle Prozedur dauert ca. 2-3 Stunden. Der Patient ist dabei wach, kann aber ein leichtes Schlafmittel bekommen. Im Anschluss ist eine stationäre Überwachung von 24 Stunden  notwendig. 

Ist die Intervention erfolgreich, kommt es zu einer Besserung der Symptome und Leistungsfähigkeit. Es besteht dann keine Notwendigkeit für eine Bypass-Operation. Langfristig kommt es zur Besserung der Pumpleistung des Herzens und einer Verbesserung des Langzeitüberlebens.

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