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Koronare Herzerkrankung: Richtig handeln. Leben retten.

Was passiert bei einer koronaren Herzerkrankung und wie kann es vorgebeugt werden?

80.000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr an einer koronaren Herzkrankheit (KHK). Soweit muss es nicht kommen, jeder kann etwas tun gegen die gefährlichen Ablagerungen an den Innenwänden der Arterien, die im Ernstfall zum Herzinfarkt führen können. KHK beginnt häufig schon Jahrzehnte vor dem Infarkt.

Gefährdet sind Männer und ältere Menschen

Nur wenige Menschen wissen, dass unser Lebensstil und die sich daraus entwickelnden Risikokrankheiten, wie Bluthochdruck und Diabetes, meist verantwortlich für die Entstehung der KHK sind. Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und Stress begünstigen die Koronare Herzkrankheit. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Männer.

Schuld sind Ablagerungen

Bei der dem Herzinfarkt zugrundeliegenden KHK führen Ablagerungen zu einer langsamen Verengung der Herzkranzgefäße. Das kann ein Engegefühl in der Brust hervorrufen. Akut gefährlich wird es, wenn die Ablagerungen an der Gefäßwand aufbrechen. Sie werden von Blutplättchen ummantelt und bilden ein größer werdendes Gerinnsel. Ist das Gerinnsel groß genug, schneidet es einen Teil des Herzmuskelgewebes von der Versorgung ab und der Betroffene erleidet einen Infarkt.

KHK entwickelt sich meist schleichend

Der schleichende Prozess ist das Gefährliche an der KHK. Aber, es gibt Warnzeichen, die Symptome können in Abhängigkeit von Alter, Begleiterkrankungen oder Geschlecht variieren:

  • heftiger Schmerz im Brustbereich, der typischerweise in den linken Arm ausstrahlt, manchmal auch in  Rücken oder Bauch
  • Betroffenen haben eine graue Gesichtsfarbe und kalte, feuchte Hände
  • Übelkeit

 

Männer und Frauen haben unterschiedliche Symptome

Während Männer häufig die klassischen Symptome eines Herzinfarktes zeigen, klagen Frauen über unspezifische Beschwerden, wie Unwohlsein, Übelkeit, Schwindel, manchmal auch Oberbauchbeschwerden. Insbesondere, wenn weitere Risikofaktoren vorhanden sind, wie hohes Alter, Diabetes, ein bekannter Bluthochdruck oder Herzkrankheiten in der Familie vorliegen, sollte unverzüglich der Notarzt gerufen werden. Das gilt auch, wenn sich die Beschwerden nach fünf bis zehn Minuten nicht bessern.

Mit Bewegung beugt man vor

Gesundes Essen und  ausdauernde Bewegung sind günstig für die Herzgesundheit. Zu empfehlen ist ein 30-minütiges Training drei bis viermal die Woche. Also, für manche Fahrten in der Stadt das Fahrrad anstelle des Autos wählen. Auch das regelmäßige Steigen von Treppen anstelle des Fahrstuhles ist von Nutzen.

Medikamente können zu Beginn helfen

Wird eine KHK diagnostiziert, so erfolgt die Therapie in der Regel medikamentös. Bei fortgeschrittenen Erkrankungen werden in Herzkatheterlaboren die verengten Gefäße erweitert und durch so genannte Stents offen gehalten.

Capio Kliniken mit Fachklinik für Kardiologie

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