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Grauer Star (Katarakt)

Was ist Grauer Star (Katarakt)

Der Katarakt oder Graue Star ist eine Trübung der Augenlinse. Wenn die Trübung soweit zunimmt, dass beim Autofahren oder Lesen Einschränkungen bemerkbar werden, ist eine Operation erforderlich.

Dazu vermisst der Augenarzt mittels Ultraschall die Augen, um die Stärke der künstlichen Linse zu bestimmen. In der Regel ist nur eine örtliche Betäubung für den Eingriff erforderlich. Während der Operation wird die trübe Linse in den meisten Fällen mit Ultraschall entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt.

Etwa drei Wochen lang müssen Patienten zur Unterstützung der Heilung Augentropfen nehmen. Nach sechs Wochen kann bei Bedarf ein neues Brillenglas angepasst werden. Damit ist die Behandlung des Grauen Stars erfolgreich abgeschlossen.

Wie wird Grauer Star behandelt?

Augentropfen gegen den Grauen Star bringen keine Hilfe. Es ist erwiesen, dass keines dieser Medikamente die Linsentrübung aufhalten oder gar heilen kann. Die bisher einzige, hilfreiche Behandlung ist die Operation. 

Den richtigen Zeitpunkt hierfür bestimmen Patienten weitestgehend selbst. Nur sehr selten ist eine Operation am Grauen Star dringend nötig und muss umgehend geplant werden. In der Regel erlaubt eine sorgfältige Planung dieses Eingriffs, dass alle übrigen beruflichen Verpflichtungen und privaten Wünsche berücksichtigt werden können. Wer als Fahrrad- oder Autofahrer aktiv am Straßenverkehr teilnimmt, sollte gegebenenfalls einen relativ frühzeitigen Operationszeitpunkt anstreben

Vorbereitung der Operation

Wenn der Augenarzt eine Staroperation empfiehlt, werden Patienten z. B. in eine Augenklinik übereisen. Dort wird nochmals eine sehr eingehende Untersuchung des Auges vorgenommen und ein Operationstermin festgelegt. Alle Voruntersuchungen sind schmerzlos. Bei dieser Untersuchung werden Augentropfen zur Erweiterung der Pupille gegeben, man darf anschließen nicht mit dem Auto nach Hause fahren. 

Bei der Untersuchung wird das Auge mit Ultraschall- und Lastergeräten genau vermessen, damit der individuell am besten geeignete Brechwert der einzupflanzenden Kunstlinse berechnet werden kann. Im Anschluss findet ein ausführliches Aufklärungsgespräch mit dem Operateur statt, bei dem alle Fragen beantwortet werden.  

Lokale Anästhesie

Die Staroperation findet bei den allermeisten Patienten in örtlicher Betäubung mit speziellen Augentropfen statt. Das Auge ist dann ausreichend schmerzfrei. Wenn sich bei Voruntersuchungen und Aufklärungsgespräch ergibt, dass Patienten diese lokale Anästhesie oder besondere Befunde am Auge vorliegen, ist die Durchführung unter moderner Vollnarkose möglich. Auch bei Vollnarkose können Patienten etwa zwei Stunden nach Ende der Narkose nach Hause.

Operation am Grauen Star

Die Staroperation gilt heute zu Recht als eine der besten und ausgereiftesten Operationen überhaupt. Sie wird jedes Jahr über eine halbe Million Mal in Deutschland durchgeführt. Bei der Staroperation wird die getrübte Augenlinse entfernt und gegen eine klare Linse aus Kunststoff ersetzt. Die Kunstlinse wird exakt an dem Ort eingepflanzt, den vorher die eigene Linse einnahm.

Das Implantat unterliegt keinem Verschleiß und kann in der Regel ein Leben lang im Auge belassen werden. Abstoßreaktionen (Allergien) gibt es nicht. Es gibt eine Reihe von verschiedenartig gestalteten Kunstlinsen, die sich hinsichtlich Form, Größe und Material unterscheiden und aus diversen medizinischen Gründen zum Einsatz kommen. 

Die zusammengefaltete Kunstlinse, die sich nach der Implantation im Auge entfaltet, wird durch einen Schnitt hineingeschoben und im Linsenkapselsack verankert. Ein Vernähen der Wunde ist in der Regel nicht nötig. Der kleine Einschnitt am Rande der Hornhaut ist fast immer ohne eine Wundnaht dicht, da er nach dem Prinzip eines Ventils durch den von innen nach außen wirkenden Augendruck selbsttätig und dauerhaft verschlossen wird.

Wie und wann kann man nach der Operation wieder sehen?

Direkt nach der Operation ist das Sehen noch etwas verschwommen, im Laufe von Stunden wird es jedoch klarer. Am nächsten Tag liegt bei der großen Mehrzahl der Patienten schon ein gutes Sehvermögen vor. In der Regel wird die bestehende Fehlsichtigkeit im Rahmen einer Staroperation zumindest teilweise behoben.

Viele Patienten brauchen nach dem Eingriff keine Brille zu tragen. Sofern noch eine Brille benötigt wird, kann etwa sechs bis acht Wochen nach der Staroperation ein neues Brillenglas verschrieben werden. Je nach Berechnung der Linsenbrechkraft ist entweder eine Brille für die Ferne oder eine Brille zum Lesen erforderlich. 

Behandlung nach der Operation

Am Tag nach der Operation des Grauen Stars erfolgt die erste Nachuntersuchung.   Nach der Operation werden für einige Wochen Augentropfen verschrieben, die einen guten Heilverlauf fördern. Fast immer ist bereits ein bis zwei Tage nach dem Eingriff ein normales Alltagsleben, auch sportliche Betätigung, ohne nennenswerte Einschränkungen möglich. Nur jegliche Berührung des Auges sollte vermieden werden.

Patienten sollten bei allen Veränderungen des Auges, die ihnen unklar erscheinen, umgehend Ihren Augenarzt kontaktieren. Schmerzen oder eine Sehverschlechterung gehören nach Staroperationen nicht zu einem normalen Heilungsverlauf. Die moderne Staroperation führt nur selten zu Komplikationen. 

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