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Capio baut moderne Medizin weiter aus: Ambulante Hüft- und Knieoperationen jetzt auch in Norwegen

26.12.2017

Fulda. Als erster Gesundheitsdienstleister in Norwegen führt Capio Volvat Hüft- und Kniegelenksersatzoperationen (sog. Totalendoprothese) an einem Tag durch. Das bedeutet:  Der Patient wird am selben Tag ins Krankenhaus aufgenommen, operiert und wieder entlassen. Drei Hüft- und eine Knieoperation wurden so im November 2017 durchgeführt. Die Eingriffe waren die ersten Hüft- und Kniegelenkprothesen, die in Norwegen ambulant angeboten wurden.

Möglich wurde dies mit einer weniger invasiven chirurgischen Methode, die es dem Patienten ermöglicht, bereits am Tag der Operation das Krankenhaus zu verlassen und eine Rehabilitation durchzuführen. Diese Methode wird in der Capio-Gruppe bereits in Frankreich und Schweden mit guten medizinischen Ergebnissen und hoher Patientenzufriedenheit praktiziert.

Capio bietet seinen Ärzten viele Möglichkeiten eines grenzüberschreitenden medizinischen Wissensaustausches. So konnten die norwegischen Orthopäden durch die Zusammenarbeit mit ihren europäischen Kollegen wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen über diese Methode gewinnen, die bereits seit 2011 in Frankreich ambulant durchgeführt wird. Das Verfahren wurde seitdem sowohl für die Hüft- als auch für die Knieprothesen-Chirurgie weiterentwickelt, parallel konnte die durchschnittliche Aufenthaltsdauer für Hüft- und Kniegelenksersatz von 8,2 Tagen auf 4,2 Tage verkürzt werden. Von der Gesamtzahl dieser Operationen werden derzeit in der Capio Gruppe etwa acht Prozent tageschirurgisch durchgeführt.

Das Konzept wurde mittlerweile auch auf andere medizinische Bereiche, z. B. Kardiologie und Darmchirurgie, übertragen, mit ähnlich revolutionären Verkürzungen der Verweildauern im Krankenhaus. „Moderne Medizin und schnelle Genesung tragen zu höherer Qualität und kürzeren Klinikaufenthalten bei. Hohe Qualitätsstandards und ein strukturierter medizinischer Prozess vor, während und nach der Operation haben diese Entwicklung ermöglicht. So kann bei gleicher stationärer Infrastruktur eine verbesserte Gesundheitsfürsorge für mehr Patienten bereitgestellt werden. Das ist auch unser Ziel in Deutschland“, sagt Geschäftsführer (CEO) Martin Reitz von Capio Deutschland.